Ablauf der beruflichen Grundbildung
Die berufliche Grundbildung dauert 4 Jahre. 2 Jahre berufliche Grundbildung mit abschliessender Teilprüfung und 2 Jahre Schwerpunktbildung in prozessorientierten betrieblichen Tätigkeitsgebieten: vielseitige Fertigkeiten in der Bearbeitung von Blechen, Profilen, Rohren, sowie in der Projektierung, Montage und Prozesstechnologie.
Praktische berufliche Grundbildung
Während der ersten Bildungshälfte der beruflichen Grundbildung wird ein breites Fundament an Wissen und Können gelegt. Im Zentrum stehen Arbeitstechniken wie Einrichten, Stanzen, Biegen, Formen, Schweissen, Schleifen, Montieren. In der zweiten Bildungshälfte folgt die Schwerpunktbildung in betrieblichen Tätigkeitsgebieten. In dieser Phase vertiefen die lernenden Personen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten durch exemplarisches Lernen an Produktivaufträgen und Projekten. Während der ganzen beruflichen Grundbildung werden berufsübergreifende Fähigkeiten wie Lern- und Arbeitsmethodik, Kreativität, Flexibilität, Teamfähigkeit, Selbständigkeit, Kommunikationsfähigkeit usw. gefördert. Die Lehrabschlussprüfung erfolgt in Form einer individuellen, produktiven Arbeit.
Berufskunde-Unterricht
Die theoretische berufliche Grundbildung erfolgt in der Berufsfachschule. Im 1. Bildungsjahr besucht er 2 Tage und vom 2 bis zum 4. Bildungsjahr 1 Tag die Berufsfachschule. Die schulische Bildung sind: Werkstoff- und Fachkunde, Mathematik und Physik, techn. Englisch, Informatik, Zeichnungskunde, Allgemeinbildender Unterricht, Turnen und Sport.
Berufsmaturität
Bei bestandener Aufnahmeprüfung können lernende Personen die Berufsmaturität besuchen und diese mit der Berufsmatura abschliessen (ermöglicht den Zugang zu einem Fachhochschulstudium).
Schulische Voraussetzungen
Abgeschlossene Volksschule. Sehr gute Sekundar A- oder gute Sekundar E- oder P- Absolventen. (Sekundar E oder P ist Voraussetzung für den Besuch der Berufsmatura).
Persönliche Voraussetzungen
Anlagen- und Apparatebauer/innen macht Rechnen, Geometrie und das technische Zeichnen Spass und sie haben ein grosses Interesse an technischen Zusammenhängen. Sie können sich Konstruktionen räumlich vorstellen. Anlagen- und Apparatebauer/innen arbeiten exakt, gründlich und sorgfältig. Sie verfügen über viel Ausdauer und Geduld, interessieren sich für die Metallbearbeitung und arbeiten gerne auch an Maschinen. Sie sind handwerklich geschickt und frei von Allergien auf Metalle.
Nach Abschluss der beruflichen Grundbildung mit dem eidg. Fähigkeits-ausweis stehen Anlagen- und Apparate-bauer/innen viele Weiterbildungs-möglichkeiten offen: